Hier finden Sie alle unsere Artikeln zum Thema Oracle Lizenzierung aufgelistet.

Welche Faktoren und Metriken ausschlaggebend sind und wie Sie teure Fehler vermeiden können, sowie alle Details der verschiedenen Datanbank Editionen:

Standard Edition One (SE1),Standard Edition(SE),  Enterprise Edition (EE) und Standard Edition 2 (SE2)

Oracle Lizenzierung News

Aktuelle Neuigkeiten in der Oracle Lizenzierung

Es gibt gute Neuigkeiten im Bereich Migration von Oracle Lizenzen!

Laut aktuellen Informationen von Oracle ist es seit 02. Juli 2021 nun nicht mehr notwendig bestehende, alte, Oracle Standard Edition (SE) bzw. Standard Edition One (SEO) Lizenzen (bis 12.1.0.1) bei Oracle auf aktuelle Standard Edition 2 (SE2) (ab 12.1.0.2) Lizenzen migrieren zu lassen. Damit entfällt für SEO Lizenzen auch die Supportpreiserhöhung und es wird somit einfacher und kostengünstiger.

Von nun an reicht es, wenn Sie beim Software Download aus der Oracle Delivery Cloud den aktuellen Lizenzbedingungen der SE2 einfach zustimmen.
Wollen Sie dennoch Ihre bestehenden und unter aufrechtem Support stehenden Oracle SE/SEO Lizenzen auf Oracle SE2 Lizenzen migrieren lassen, so können Sie das weiterhin beantragen. Auch in diesem Fall wird es für alle SE Editionen eine 1:1 Migration ohne Migrationskosten und Supportpreiserhöhung.

Bei Migrationen, die Änderungen der generellen Metriken oder ein Ändern der Lizenzstufe benötigen, wenden Sie sich bitte weiterhin an unsere Lizenzexperten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Nachrichten für Anwender sehr erfreulich sind.

Eine aktive Migration von SE/SEO auf SE2 ist nun nicht mehr erforderlich.

Weiters entfällt die, vorher obligatorische, Supportpreiserhöhung für SEO Lizenzen im Rahmen der Migration auf SE2.

Falls Sie noch Fragen zu Ihrer Oracle Lizenz oder einer Migration haben, kontaktieren Sie uns gerne direkt!

Intel Cascade Lake und Oracle Database SE2 ein künftiges Risiko?

Wie schon bei vielen AMD Nutzern bekannt und beliebt setzt nun auch Intel auf die technischen Vorteile, welche ein Multichip Layout bietet.

Mit den seit Q2/2019 verfügbaren und nun langsam in den Markt auftauchenden Intel-Cascade-Lake-Mikroarchitektur Familie von 64-Bit-Mikroprozessoren für Server, stellt sich in Zukunft das Problem des lizenzkonformen Betriebs von Standard Edition 2 Datenbanken.

Diese Mehrkernprozessoren mit 4 bis 28 (SP) Kernen stellen die Nachfolger der Intel-Skylake-Mikroarchitektur-basierten Intel-Xeon-Prozessoren dar.

Sie werden jedoch im Gegensatz zu Ihren Vorgängern (obwohl in einem Gehäuse vergossen) Aufgrund ihres Layouts mit mehreren Prozessor Chips auf einer Platine nicht als Multichip Prozessoren gewertet.

Das neue Prozessor Layout ist derzeit bei der „Advanced Performance“ Serie verfügbar Xeon® Platinum 9282, 9242, 9222 und 9221.

Wir gehen davon aus, dass Intel diese Technogie noch weiter verbreiten wird.

Lizenzregeln

Es gibt zu Multichip Prozessoren eine seit 2007 bestehende Definition in den Oracle Lizenzverträgen, die in diesen Fällen nun nach vielen Jahren wieder zu Tragen kommt  ( nachzulesen unter der allgemeinen Prozessordefinition):

 

Bei der Lizenzierung von Oracle Programmen mit Standard Edition 2, Standard Edition One oder Standard Edition im Produktnamen (hiervon ausgenommen sind WebCenter Enterprise Capture Standard Edition, Java SE Abonnement, Java SE Support, Java SE Advanced and Java SE Suite) wird ein Prozessor mit einem belegten Socket gleichgesetzt; bei Modulen mit mehreren Chips hingegen wird jeder Chip mit einem belegten Socket gleichgesetzt.“

 

Somit haben wir die Situation, dass bei einer Nutzung von Intel-Cascade-Lake Prozessoren aus der Advanced Perfomance Linie für EINEN belegten Sockel ZWEI Prozessorlizenzen schlagend werden.

Weiters wären bei Maschinen, welche mit zwei solcher Prozessoren bestückt sind, das erlaubte Lizenzmaxima nicht mehr gegeben und eine Lizenz der Oracle Database Enterprise Edition notwendig!

Tipp: Es ist vor jedem Hardware-Upgrade zu prüfen, ob der Prozessor zum gewählten Lizenzmodell passt.

Auch bei einem Upgrade der Infrastruktur mit den besten Absichten kann der Lizenz- und Kosteneinsatz sich um das 20-fache erhöhen, sofern man wie oben beschrieben durch das Multi-Chip Layout gezwungen ist, von Standard Edition Database Lizenzierung auf Enterprise Edition Database Lizenzierung zu migrieren.

Die Liste der betroffenen Prozessoren finden Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Xeon_(Cascade_Lake)

oder hier:

https://www.intel.de/content/www/de/de/design/products-and-solutions/processors-and-chipsets/cascade-lake/2nd-gen-intel-xeon-scalable-processors.html

Autor: Berhard Halbetel

Oracle 12c Standard Edition Two Aktion

12c SE2 Aktion – Minus 43 Prozent für zwei Oracle SE2 CPU Lizenzen*

Nur für kurze Zeit gibts zwei Oracle 12c Standard Edition Two ( SE2) CPU Datenbank Lizenzen (oder äquivalent 100 Named User Plus Lizenzen) um minus 43% Prozent vom Listenpreis!

Einzige Voraussetzung:
Ihr Unternehmen muss bereits über mindestens zwei Oracle SE2 Datenbank Lizenzen (oder hundert SE2 Named User Plus Lizenzen) verfügen.

* Diese einmalige Aktion gilt nur bis zum 16. November 2018.

Falls Sie diese einmalige Aktion für Ihr Unternehmen in Anspruch nehmen möchte, kontaktieren Sie uns bitte so bald wie möglich.

Unser Sales-Team erstellt Ihnen sehr gerne ein entsprechendes Angebot.

 

Düsseldorf Oracle Lizenzierung Seminar Kostenbremse

Erstmals in Düsseldorf – das Oracle Lizenzierungs Seminar

Aufgrund mehrer Anfragen haben wir uns entschieden, am 21. Mai 2016 zum ersten Mal in Düsseldorf unser bekanntes Seminar zum Thema Oracle Software Lizenzierung abzuhalten.

Bisher war es den deutschen Kollegen/innen nur möglich, das Seminar in Österreich zu besuchen.

Obwohl der Seminarort Salzburg immer gerne gebucht wurde, ist die Entscheidung für Düsseldorf natürlich für alle Lizenzmanager und Oracle Datenbank Administratoren aus NRW und den angrenzenden Bundesländern aufgrund der kurzen Anreise eine attraktive Option.

Wir sind überzeugt, dass es mit den zahlreichen Tipps und Praxis Beispielen wahrscheinlich kein anderes Seminar  in dieser Form gibt.

Wie das Feedback der Seminar Teilnehmer zeigt, ist das vermittelte Know-how sofort anwendbar und der Nutzen in kürzester Zeit umzusetzen.

Alle weiteren Details zu den Inhalten, zum Termin und Veranstaltungsort sowie die Anmeldung zum Seminar finden Sie auf der Webseite zum Oracle Software Lizenzierung Seminar – Düsseldorf.

 

Kosten SE1 vs SE2 Oracle Datenbank Lizenzen

Sparen Sie bis zu 66 Prozent bei der Oracle DB Lizenzierung

Oracle Standard Edition One (SE1) Datenbank Lizenzen können so wie SE Lizenzen EINS zu EINS auf SE2 Lizenzen migriert werden! Sie sparen daher beim Kauf von SE1 Prozessor Lizenzen und der späteren Migration auf SE2 circa 66 Prozent der Lizenzkosten, welche beim Kauf von SE Lizenzen bzw. bei neuen SE2 Lizenzen anfallen würden.

Bei der Migration von SE1 auf SE2 erhöhen sich die laufenden Supportkosten um lediglich 20% gegenüber den ursprünglichen SE1 Support Kosten. Sie können also auch bei den laufenden Kosten jetzt noch ein sehr hohes Einsparungspotential erzielen.

Lizenzmigration SE1 auf SE2

  • SE1 auf SE2 ist eine 1:1 Migration (genauso wie SE auf SE2 auch eine 1:1 Migration ist)
  • Es fallen keine Kosten für die Lizenzmigration an
  • Der laufende Support für die zu migrierenden SE1 Lizenzen erhöht sich um 20%
  • Neuer Vertrag mit Anerkennung der SE2 Lizenzregeln ist notwendig

Bei der Migration von SE1 zu SE2 ist zu beachten:

  • Neue Minima Regelung 10 NUP / Server
  • eventuell NUP Nachkauf zur Einhaltung der Minima notwendig

Wichtiger Tipp:

Nur noch bis zum 30.11.2015 kann man SE und SE1 Lizenzen kaufen!

  • Jetzt noch SE1 Lizenzen kaufen, wenn man in naher Zukunft SE2 Lizenzen braucht => 66% Kostenersparnis
  • SE1 Kunden sollten Ihre Lizenz Minimas noch vor dem 30.11 für SE2 richtig stellen
  • Jetzt noch SE kaufen macht keinen Sinn mehr

 

Kontaktieren Sie uns jetzt, wir informieren Sie gerne über alle weiteren Details.

 

 

Oracle Lizenzierung Seminar Eindruck

Oracle Lizenzierung ist KEIN Buch mit sieben Siegeln

Am 29. September ist wieder unser bekanntes Oracle Software Lizenzierungs Seminar erfolgreich über die Bühnen gegangen. Diesmal als Prämiere in den Seminar Räumlichkeiten an unserem neuen Firmen Standort.
Die brandneue Technik und die moderne Entlüftung konnten sich bewähren und haben dafür gesorgt, dass optimale Voraussetzungen für das schwierige Thema Oracle Lizenzierung gegeben waren.

Oracle Lizenzierung – keine sieben Siegeln – aber 260 Folien 😉

Wie immer hat sich der Teilnehmerkreis aus unterschiedlichen Branchen mit sehr unterschiedlichem Lizenzierungs Know-how zusammengesetzt. Dem Vortragenden ist es laut Feedback sehr gut gelungen, alle Teilnehmer/innen auf ein einheitliches hohes Niveau zu bringen und das Thema Oracle Software Lizenzierung in allen verschiedenen Facetten und Blickwinkel zu beleuchten.

Auch die Lizenzregeln der brandneuen Oracle Standard Edition 2 wurden bereits ausführlich im Vortrag behandelt.

Die cira 260 Folien umfassende Präsentation behandelte alle gängigen Fälle und auch fast unbekannte Spezialfälle, sodass viele Aha-Effekte gegeben waren. Anhand zahlreicher Übungsbeispiele konnte das gewonnene Wissen sofort angewendet und vertieft werden.

Frühjahr Termin fixiert

Für alle jene Interessenten, die Aufgrund des Limit der Teilnehmerzahl diesmal nicht dabeisein konnten, wurde bereits der nächste Termin für das Oracle Software Lizenzierung Seminar mit dem 9. März 2016 festgelegt >>

Die Anmeldung ist bereits jetzt möglich.

Oracle Standard Edition 2 Hardware Einschränkungen

Oracle Standard Edition 2 (SE2) – Lizenzregeln und Auswirkungen

Update 18.04.2019: Ab 19c Standard Edition 2 (SE2) ohne RAC Funktionalität – hier

Wie bereits angekündigt hat Oracle mit 1. September 2015 die neue Datenbank Edition Oracle Standard Edition 2 (SE2) veröffentlicht (Link). Sie ersetzt ab sofort die Standard Edition One (SE1) und die Standard Edition ab der Version Oracle 12.1.0.2. Für die SE1 und SE können daher nicht mehr Lizenzen gekauft bzw. nachgekauft werden.

Aus der Perspektive der Software handelt es sich bei der Oracle Standard Edition 2 (SE2) um die gleichen Binaries wie die Vorgänger Editionen, jedoch ist sie aus lizenzrechtlicher Sicht ein eigenständiges, neues Produkt mit neuen Limitationen bei gleichbleibend bewährten Funktionalitäten.

Server Hardware Einschränkungen mit SE2

Die Oracle Standard Edition 2 (SE2) kann auf allen Servern eingesetzt werden, die eine maximale Kapazität von 2 Sockel am Motherboard aufweisen. Jeder belegte Sockel ist zu lizenzieren. Die exklusiv von unseren Technikern konfigurierte Maximum Performance Appliance MPA (Link) ist speziell für die für die Anforderung der SE2 bzgl. maximaler Performance pro Thread designed.

Real Application Cluster (RAC) mit Standard Edition 2 (SE2)

Es ist erlaubt mit Oracle Standard Edition 2 (SE2) einen RAC zu implementieren, der aber entsprechend den Lizenzvorgaben nur aus maximal 2 Server bestehen darf.
Jeder dieser Server kann über maximal zwei Sockel am Motherboard verfügen, wobei aber nur ein Sockel pro Server (CPU) für den RAC verwendet werden darf !
Um diese Vorgaben zu erreichen, können Sie den zweiten Sockel des Servers entweder unbesetzt lassen oder über eine unterstützte Hard Partitioning Software Lösung (z.B. Oracle VM, LPAR,…) binden.

Das Usage Cap der Oracle Standard Edition 2 (SE2)

Erstmals wurde bei der SE2 eine technische Obergrenze (Usage Cap) für die Verwendung von CPU Threads implementiert. Eine Single Server Oracle Standard Edition 2 (SE2) Datenbank verwendet nicht mehr als 16 CPU Threads. Achtung: Es hängt von der jeweiligen Plattform und Betriebssystem ab, ob ein CPU Thread gleich einem CPU Core zu setzen ist.
Bitte beachten Sie: Es besteht leider nicht auf jeder Plattform die Möglichkeit das Hyperthreading zu deaktivieren.

Das Usage Cap ist nur auf der Datenbank Ebene implementiert. Wenn Sie also auf einem Server mehrere Datenbanken betreiben, so kann jede Datenbank für sich 16 eigene CPU Threads verwenden.

Im Oracle Standard Edition 2 (SE2) RAC stehen pro Datenbank Instanz (auf zwei RAC Servern ist je eine Instanz die zusammen die RAC Datenbank bilden) jeweils maximal 8 CPU Threads zur Verfügung (in Summe wieder 16 Threads für den RAC).
Auch in diesem Fall ist es so, dass Sie natürlich mehrere Datenbanken anlegen können und jede neue RAC Datenbank Instanz für sich acht andere CPU Threads verwenden kann.

Änderung der Minimas bei Oracle Standard Edition 2 (SE2)

Für jeden SE2 Server müssen bei NUP Lizenzierung mindestens 10 NUPs erworben werden. Bei Standard Edition und Standard Edition One beträgt das Minima bei der Erstanschaffung 5 NUPs pro Unternehmen.

Lizenz Preise und Lizenz Migration

Eine Oracle Standard Edition 2 (SE2) Lizenz kostet exakt gleich viel wie eine Oracle Standard Edition (SE) Lizenz.
Standard Edition One und Standard Edition Kunden haben die Möglichkeit ihre Lizenzen 1:1 zu migrieren, d.h. es fallen keine weiteren Lizenzgebühren für Bestandslizenzen an.
Bitte beachten Sie: Bei einer Standard Edition One zu Oracle Standard Edition TWO ( SE2 ) Migration erhöhen sich die jährlichen Supportgebühren um 20%.

Bestehender Support für SE1 & SE 12.1.0.1

Der Premier Support für Oracle12c 12.1.0.1 SE ONE und SE endete am 31. August 2016.
Ab 1. September 2016 sind diese Produkte in den Sustaining Support übergegangen.

Fazit zu den Lizenzbedingungen der SE2

Die Lizenzbedingungen der Oracle Standard Edition 2 (SE2) haben sich gegenüber der SE und SEOne ohne Zweifel stark geändert. Vor allem Standard Edition Systeme mit vier Sockel Server sowie Standard Edition RAC Systeme sind dadurch stark betroffen.

Nach der für jedes System irgendwann notwendigen Migration auf SE2 12.1.0.2 dürfen 4 Sockel Server nicht mehr eingesetzt werden. Bei den Standard Edition RAC Systemen wird es notwendig entweder jeweils eine CPU pro Server zu entfernen oder mittels Hard Partitioning zu deaktivieren.

Neue Anwender die bisher mit den Hardware-Einschränkungen einer Standard Edition One auskommen wären trifft die Neuerung der SE2 vorallem beim Preis, da eine Oracle Standard Edition TWO dreimal so viel kostet wie die Standard Edition One.

Die Beschränkung der CPU Threads sehen wir nicht als sehr dramatische Einschränkungen an, da dieses Limit nur auf Datenbank-Ebene und nicht auf Server-Ebene gilt.

Fragen & Antworten

Für weitere detailierte Auskünfte und Best-PracticeUmsetzungen kontaktieren Sie bitte unsere Experten (Link).

Sie haben auch die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen.

Oracle Prozessor Lizenzierung Stolpersteine und Feinheiten

Oracle Prozessor Lizenzierung Stolpersteine und Feinheiten

Wie bereits im Blog Artikel Oracle Prozessor Lizenzierung >>  dargestellt, werden Oracle Datenbanken bei der Prozessor Lizenzierung anhand des Prozessortyps und der Anzahl der enthaltenen Cores lizenziert.

Ausnahmen davon sind die Oracle Standard Edition One (SEOne) und die Oracle Standard Edition (SE) Datenbank Prozessor Lizenzen.

Bei beiden Editionen sind der Prozessortyp und die Anzahl der enthaltenen Cores nicht relevant, sondern nur die Anzahl der vorhandenen, physischen CPU Sockel.

Sie können bei der SEOne also zum Beispiel 2 x 6 Core Prozessoren einsetzen und müssen lediglich zwei Sockel mit zwei SEOne Prozessor Lizenzen lizenzieren. Im Oracle Enterprise Bereich wären bei diesem Beispiel auf Basis Intel Xeon sechs Prozessorlizenzen fällig!

Bei der Oracle SEOne (Standard Edition ONE) darf der physische Server über maximal zwei Sockel verfügen und der Einsatz von RAC (Real Application Cluster) ist nicht erlaubt.

Bei der Oracle SE (Standard Edition) sind bei einem physischen Server bis zu maximal vier CPU Sockel erlaubt.
Mit der Oracle Standard Edition können Sie auch einen RAC betreiben, jedoch gibt es dazu von Oracle vorgegebene Installationsvoraussetzungen. Die Summe aller im RAC vorhandenen Sockel darf die Zahl 4 nicht überschreiten.

Der SE RAC stellt die lizenztechnisch kostengünstigste Variante für einen Real Application Cluster dar, zumal die RAC Option Lizenzen hier schon in der Basislizenz inkludiert sind!

Achtung Stolperstein

Es zählen zur Feststellung der möglichen Oracle Editionen (SE, SEOne) alle vorhanden Sockel, unabhängig davon ob sie leer sind oder mit CPUs belegt wurden!

Die Anzahl der benötigten Prozessor Lizenzen richtet sich natürlich nach der Anzahl der tatsächlich belegten Sockeln.

Wenn Sie zum Beispiel bei einem RAC mit vier Servern und je zwei Sockel pro Server nur einen Sockel mit jeweils einer CPU belegen, so sind in Summe acht Sockel vorhandenen und somit das Limit der SE Lizenz mit vier Sockel überschritten! In diesem Fall müssen Enterprise Lizenzen eingesetzt werden.

CPU Core Factor Table

Bei der Enterprise Edition spielt die Anzahl der Sockel keine Rolle, sondern nur die Anzahl der Cores pro CPU.
Die Core Factor Table >>  gibt Aufschluss darüber, welcher Prozessortyp pro Core mit welchem Factor multipliziert werden muss, um die korrekte Anzahl der notwendige EE Prozessor Lizenzen zu ermitteln. Es ist dabei auf die nächste ganze Zahl aufzurunden.

 

Grundlagen und Vorteile der Oracle Prozessor Lizenzierung

Grundlagen und Vorteile der Oracle Prozessor Lizenzierung

Die Oracle Prozessor Lizenzierung muss immer dann gewählt werden, wenn die genaue Anzahl an natürlichen Personen und/oder physischen Devices nicht festgestellt werden kann. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn auf Ihrer Internet Webseite Zugriffe auf Ihre Oracle Datenbank möglich sind.

Beispiel aus der Praxis

Wenn die Kassiererin in einem Supermarkt die Produkte bei der Kassa mit einem Scanner erfasst, dann ist die Kassiererin ein Named User.

Named User Beispiel Produkt Scanner

Falls aber die Kunden Ihren Einkauf an der Selbstbedienungskassa selber scannen, dann sind die Kunden eine nicht feststellbare Anzahl an Datenbanknutzer und müssen daher via Prozessor Lizenz lizenziert werden. Der Scanner selber ist ein durch Menschen bedientes Gerät und muss nicht als Named User gezählt werden.

Der große Vorteile der Oracle Prozessor Lizenzierung

Die Anzahl der lizenzierten Datenbank Nutzer pro System ist theoretisch unbegrenzt. Ab einer bestimmten Anzahl an NUP Lizenzen wird der Breakeven überschritten (siehe Details im „Oracle Quick Pocket Licence Guide >>“) an dem die Prozessor Lizenzen günstiger sind.

Es ist möglich, bestehende NUP Lizenzen bei einem Umstieg auf Prozessor Lizenzierung anrechnen zu lassen.

Einsparungspotenzial

Ein Downgrade von CPU auf NUP Lizenzierung oder eine Reduzierung von bestehenden NUP Lizenzen (um die damit verbunden Supportkosten zu verringern) ist in den Lizenzvorgaben leider nicht vorgesehen und daher im Normalfall auch nicht möglich. Bei einer starken Reduktion der Datenbanknutzer bzw. Devices kann daher ein Neukauf aufgrund der geringeren Supportkosten finanziell sinnvoll sein!

Eine vorausschauende Planung der Datenbanknutzer ist aus diesem Grund immer ratsam, um Unter- oder Überlizenzierung zu vermeiden.

Oracle Prozessor Lizenzierung

Prozessortyp und Anzahl der Cores

Oracle Datenbanken werden bei der Oracle Prozessor Lizenzierung anhand des Prozessortyps und der Anzahl der enthaltenen Cores lizenziert.

Ausnahmen davon sind die Oracle Standard Edition One (SEOne) und die Standard Edition (SE) Prozessorlizenzen. Bei beiden Editionen sind der Prozessortyp und die Anzahl der enthaltenen Cores nicht relevant, sondern nur die Anzahl der vorhandenen, physischen CPU Sockel.

Sie können bei der SEOne also zum Beispiel 2 x 6 Core Prozessoren einsetzen und müssen lediglich zwei Sockel mit zwei SEOne Prozessor Lizenzen lizenzieren. Im Oracle Enterprise Bereich wären hier auf Basis Intel Xeon sechs Prozessorlizenzen fällig!

Bei der SEOne (Standard Edition ONE) darf der physische Server über maximal zwei Sockel verfügen und der Einsatz von RAC (Real Application Cluster) ist nicht erlaubt.

Bei der SE (Standard Edition) sind bei einem physischen Server bis zu maximal vier CPU Sockel erlaubt. Mit der SE können Sie auch einen RAC betreiben, jedoch gibt es dazu von Oracle vorgegebene Installationsvoraussetzungen. Die Summe aller im RAC vorhandenen Sockel darf die Zahl 4 nicht überschreiten.

Der SE RAC stellt die lizenztechnisch kostengünstigste Variante für einen Real Application Cluster dar, zumal die RAC Option Lizenzen hier schon in der Basislizenz inkludiert sind!

Achtung Stolperstein:
Es zählen zur Feststellung der möglichen Oracle Editionen (SE, SEOne) alle vorhanden Sockel, unabhängig davon ob sie leer sind oder mit CPUs belegt wurden! Die Anzahl der benötigten Prozessor Lizenzen richtet sich natürlich nach der Anzahl der tatsächlich belegten Sockeln.

Wenn Sie zum Beispiel bei einem RAC mit vier Servern und je zwei Sockel pro Server nur einen Sockel mit jeweils einer CPU belegen, so sind in Summe acht Sockel vorhandenen und somit das Limit der SE Lizenz mit vier Sockel überschritten! In diesem Fall müssen Enterprise Lizenzen eingesetzt werden.

Bei der Enterprise Edition spielt die Anzahl der Sockel keine Rolle, sondern nur die Anzahl der Cores pro CPU.
Die Core Factor Table gibt Aufschluss darüber, welcher Prozessortyp pro Core mit welchem Factor multipliziert werden muss, um die korrekte Anzahl der notwendige EE Prozessor Lizenzen zu ermitteln. Es ist dabei auf die nächste ganze Zahl aufzurunden.